Gründung

Seit seinen Ursprüngen 1926 als Unterabteilung des Turnvereins Pforzheim 1834 (TVP) vertritt der Fechtsport Pforzheim e.V. (FSP) die Goldstadt in der Welt des Fechtens.

Unter dem damaligen TVP Vorsitzenden Emil Sonnet wurde 1926 die Fechtabteilung ins Leben gerufen. Leiter wurde der ehemalige Polizei-Hauptmann Fritz Klipfel. Ebenfalls an der Gründung beteiligt waren Hans Allgaier, Max Dank, Hugo Hauck und Max Ring.

Bereits zum Start 1926 gab es rund 70 interessierte Sportlerinnen und Sportler - aber zunächst keinen Trainer. Dadurch flaute das Interesse schnell ab, bis glücklicherweise der diplomierte Fechtmeister Vinzenzo Baroni, der in Pforzheim ein Tabakgeschäft betrieb, die Abteilung leidenschaftlich unterstützte - ohne Honorar!

Mit Fritz Schneider und Max Stahl, die mit im Ausland erworbenen Fachkenntnissen die Fechtabteilung bereicherten, war der Weg zu den ersten Erfolgen frei.

Große Erfolge in den dreißiger Jahren

Zu erwähnen sind hier die vielen badischen Meistertitel, die gegen etablierte, große Vereine aus Mannheim, Freiburg und Karlsruhe gewonnen wurden. 

Einen herben Verlust bedeutet der Tod von Fechtmeister Baroni 1938, der im Alter von 79 starb. Er hatte sich durch seine jahrelange aufopfernde Tätigkeit ein Denkmal unter den Pforzheimer Fechtern geschaffen.

Der Ausbruch des zweiten Weltkrieges bedeutete - zunächst - das Ende der Meisterschaften, Turniere und Erfolge. Außerdem wurde nach Kriegsende das Sportfechten verboten - abgesehen davon, das sowie keine geeignete Übungshalle zur Verfügung stand.

Die Waffen wurden von den Besatzungsmächten in Verwahrung genommen - aber schon 1951 wieder vollständig zurück gegeben.

Neuanfang in den 50er Jahren

Nach der Waffenrückgabe 1951 wurde F. Schneider Verbandsvorsitzender des neu gegründeten Nordbadischen Fechterbundes, H. Beyer führte die Fechtabteilung, Hugo Hauck und Max Stahl übernahmen die fechterische Ausbildung. Sie schafften es an die vergangenen Erfolge nahtlos anzuknüpfen und schon 1951 den Sieg der badischen Meisterschaften in Florett und Säbel nach Pforzheim zu holen.
1957 richtete die Abteilung die deutschen Meisterschaften im Einzelfechten aus.

Etablierung Pforzheimer Turniere und beachtliche Erfolge

In den folgenden Jahren wuchs der Verein kontinuierlich und wurde zu einem festen Bestandteil des Pforzheimer Sportangebots. Es etablierten sich die Pforzheimer Turniere, die Nordbadischen Seniorenmeisterschaften und das Sie & Er-Goldstadt-Turnier, die seit Ende der 60er Jahre in Pforzheim ausgerichtet werden und mittlerweile zu einem beständigen Angebot in den deutschen Turnieren gehören.

Zu erwähnen seien an dieser Stelle auch die Erfolge von Wolfgang Gieger, mehrfacher Deutscher Meister, der auch an zahlreichen internationalen Turnieren teilnahm und neben Bronze bei den Europameisterschaften auch Silber bei der Weltmeisterschaft 1999 holte.

Ausgründung und Umzug in die Vogesenallee

Bis Ende 2004 war der Fechtsport eine Unterabteilung des TVP - es folgte eine Ausgründung als eigenständiger Verein zum Fechtsport Pforzheim e.V. 

MIt dem Neubau der Sporthalle der Goethe-Schule in der Vogesenalle bot sich dem Verein die Möglichkeit, die Halle für den Fechtsport optimal auszustatten und anzupassen. Daher wechselte der Trainingsbetrieb von der Osterfeldhalle in die neue Sportstätte.

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Fechtmeister Baroni - 1930

Der erste Fechtmeister (1927-1938), Vinzenzo Baroni
Der erste Fechtmeister (1927-1938), Vinzenzo Baroni

Die Aktiven - 1964

Die aktiven 1964

Schüler - 1975

Schüler - 1975
Schüler - 1975

Junioren - 1975

Junioren 1975
vl. Salay, Reister, Ruf, Spohn, Trainer Wolfgang Gieger

Oechsle-Fest 1986

Auf dem Oechslefest 1986
Die jungen Fechter präsentieren sich auf dem Oechsle-Fest

Vize-Weltmeister 1999

Wolfgang Gieger erkämpft Silber in Ungarn
Wolfgang Gieger erkämpft Silber in Ungarn

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